Diplom-Psychologe | Psychologischer Psychotherapeut | Autor

Ich begrüße Sie auf meiner Homepage, auf der Sie sich über mein psychotherapeutisches Angebot, meine Studien, meine Arbeit als Autor und aktuelle Projekte informieren können.

Buchcover Georg Milzner, Konfliktthema Computerspiele

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Archetypen in der Familie

Seit wann sind Computerspiele eigentlich ein Problem und wie kam es dazu? Kann man spielend lernen und haben Videospiele vielleicht sogar ein heilendes Potenzial? Dieses Buch eröffnet einen neugierigen Blick auf die Gaming-Welt. Computerspiele sind zu einem Leitmedium des 21. Jahrhunderts geworden. Sie prägen unsere Lebenswelt wie sonst nur noch die Sozialen Medien und sind wie diese besorgter Skepsis und in Teilen offener Abwehr ausgesetzt. Dieses Buch richtet sich an Fachkräfte aus Therapie, Beratung und Pädagogik, die digitale Spiele fundiert und konstruktiv verstehen möchten. Dabei werden Ängste und Sorgen differenziert eingeordnet und Risiken realistisch eingeschätzt. In achtzehn praxisnahen Kapiteln beleuchtet Georg Milzner zentrale Aspekte des Mediums – von gesellschaftlichen Vorurteilen über Lernpotenziale bis hin zu Fragen der Selbstentwicklung und Zukunftsgestaltung. Anhand konkreter Fallbeispiele wird deutlich, dass Games nicht nur Herausforderungen mit sich bringen, sondern auch wertvolle Ressourcen für Diagnostik, Resilienz und kreative Prozesse bieten.

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Therapeutisches Angebot

Im Zentrum meines therapeutischen Angebots stehen die Hypnotherapie und die Hypnoanalyse, die beide auf die Hypnose zurückgehen. Hypnose ist einerseits die wohl älteste Psychotherapie-Form, die sich bis zu den Tempelschlaf-Riten des Altertums zurück verfolgen lässt. Andererseits ist die ein ganz und gar modernes Verfahren, denn keine andere psychotherapeutische Methode ist so oft im Hirnlabor untersucht worden. 

In der Hypnose nutzen wir einen ganz eigenen mentalen Zustand, den wir die „Trance“ nennen und den mein erster Hypnose-Lehrer, ein schon alter und sehr erfahrener Arzt, als ein „Wandeln zwischen Wachen und Schlafen“ bezeichnete. Das zweite Element ist die Suggestion, eine Form des Sprechens, die innere Wirklichkeiten erzeugen oder verändern kann.

Hypnose ohne umfassendere therapeutische Einbindung eignet sich vor allem zur Veränderung unerwünschter Verhaltensweisen, etwa beim Rauchen oder beim Abnehmen. 
Die Erfolgsquoten liegen hierbei deutlich höher als etwa bei Verhaltenstrainings, die mit 10 – 20 Prozent Erfolg auskommen müssen.

Hypnose kommt oft auf 30 – 50 Prozent; in einer Statistik, die ich vor einigen Jahren erstellt habe, kamen wir im Institut für Hypnotherapie sogar auf 70 Prozent.

Hypnotherapie

Psychische Krankheitsbilder wie Angststörungen, Zwänge oder depressive Verstimmungen können oftmals sehr von einer Hypnotherapie profitieren. Hier werden Ressourcen aus dem Unbewussten aufgerufen, innere Orte der Kraft aufgesucht und Potenziale geweckt, die das Krankheitserleben verringern und die innere Kraft stärken. Bei psychosomatischen Leiden, etwa Schmerzerkrankungen, Verspannungen, Tinnitus oder Reizdarm kann Hypnotherapie Ihnen Hilfen anbieten, weil sie neben der Psyche suggestiv auch den Körper erreicht.

Hypnoanalyse

In der Hypnoanalyse gehen wir in Trancen mit dem Unbewussten in einen tieferen erkundenden Kontakt. Wir setzen Träume in Trance fort und finden heraus, welche Botschaften sie mit sich tragen. Hypnoanalyse ist ein längerer, manchmal auch langer Prozess, in dem es vor allem um die Selbst-Erkundung als Basis tiefer Veränderungen geht.

Beratungsangebot

Paarberatung

Wenn Paare, die einmal in Liebe zusammen kamen, in Krisen geraten, dann sind oft nicht nur die Bilder voneinander anders geworden, sondern auch die Bedürfnislagen haben sich verändert.

Wer sich da zu einer Paarberatung entscheidet, hat eigentlich den wichtigsten Schritt schon getan – nämlich den Entschluss gefasst, dass es besser werden soll. Auf dieser Basis erarbeite ich mit Ihnen Perspektiven und konkrete Schritte, um ihre persönliche Liebesgeschichte so gut weiter zu erzählen, wie möglich.

Familienberatung

Familie zu sein ist schwerer geworden. Neue und wichtige Rollenmuster erfordern neue Orientierungen, neue Vorstellungen von fairer Verteilung der Lasten verlangen, dass wir neue Ideen erproben. Die Familien, mit denen ich arbeite, kommen oftmals mit einem konkreten Thema – „Der Junge zockt zu viel“ zum Beispiel. Aber hinter diesem Thema liegen Vorstellungen davon, wie das Leben sein soll, liegen Ängste und oft tiefere Bedürfnislagen verborgen.

Indem alle Familienmitglieder in derselben Weise wertschätzend behandelt werden, erkunden wir diese und erarbeiten konstruktive Lösungen.

FORSCHUNG

Mein Forschungszweig wird „Bewusstseinsforschung“ genannt. Bewusstseinsforschung wird von ganz unterschiedlichen Seiten her betrieben, neben der Psychologie auch von der Neurobiologie und von der Philosophie. Dort befasst man sich zum Beispiel mit der Frage, ab wann man überhaupt von Bewusstsein sprechen kann, wie es möglicherweise entsteht und ob zum Beispiel Tiere über ein Bewusstsein verfügen. 

Hierbei driften die Meinungen weit auseinander. In der Neurobiologie nimmt man an, dass Bewusstsein irgendwann aus Materie entstanden sein muss, aber es gibt auch Forscherinnen und Forscher, die meinen, Bewusstsein existiere auch ohne Materie.

Ich selbst arbeite weniger mit abstrakten Fragestellungen, die womöglich niemals schlüssig beantwortet werden können. Mich interessiert vielmehr, wie sich die Zustände des Bewusstseins verändern und welche Potenziale – oder auch Risiken – so entstehen. Religiöse Ausnahmezustände beispielsweise können einerseits tief befriedigend sein. Andererseits bergen sie das Risiko der seelischen Isolation oder auch der Selbstschädigung.

Noch unklar ist, wie sich manche Krankheiten auf das Bewusstsein auswirken. In Untersuchungen zu den Psychosen und Schizophrenien konnte ich herausarbeiten, dass diese Überschneidungen sowohl mit religiösen, als auch mit künstlerischen Ausnahmezuständen zeigen. Endlich kann man auch Gemeinsamkeiten mit dem erleben, was Heilkundige in schamanischen Gesellschaften erfahren. 

Seit mehreren Jahren beschäftigen mich die Bewusstseinsprozesse bei neurologischen Erkrankungen. Zumeist werden diese nur negativ beschrieben, doch gibt es Hinweise darauf, dass zum Beispiel die Parkinson-Erkrankung ein anderes Zeitempfinden entwickeln kann oder dass in Koma, Epilepsie oder Migräne Erlebnisformen möglich sind, die an die Erfahrungen von Mystikerinnen und spirituellen Lehrern erinnern. 

Mitgliedschaften

Ich bin als Psychologischer Psychotherapeut Mitglied zweier Aufsichtsbehörden, nämlich der

Psychotherapeutenkammer Niedersachen 
Leisewitzstr. 47 
30 175 Hannover

sowie der

Psychotherapeutenkammer Nordrhein-Westfalen 
Willstätterstr. 10 
40 549 Düsseldorf

Als Forschender gehöre ich jeweils als Vollmitglied folgenden Institutionen an:

  • Verband für Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (Vbio)
  • Symbolon – Gesellschaft für wissenschaftliche Symbolforschung e. V.
  • Internationale Gesellschaft für Gesundheit und Spiritualität e. V. (IGGS)
  • Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationsstruktur

Design und Pflege dieser Homepage: Antonia Milzner| Porträtfotos: Karsten Ziegengeist